Logbucheintrag 217-234

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Hola, nachdem ich mich heute morgen aufgemacht habe zum Start meiner kleinen 3 wöchtigen Inselhoppingtour (Tenerife, Ferte, Gran Canaria, Tenerife) gibt es hier für euch mal wieder ein paar kleine Aktualisierungen Teneriffa betreffend (Teil 1 von Tenerife gibt es im letzten Eintrag zum nachlesen). Viel Spass damit.

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224 (17.02.2016) Regen, Surf und Ausflüge. Die ersten Sessions waren erfolgsversprechend. Surfen war ich bisher „nur“ bei „El Callado“, einer wenn sie gut läuft ewigen rechten Welle. Und da Stand heute hier immer Swell ankommt gibt es auch immer etwas zu surfen. Daraus gemacht habe ich insgesamt eher weniger weil ich zwischenzeitlich von einer leichten Sommergrippe geschwächt war weshalb ich auf einen Surf verzichtet habe.

Alternativ gab es vor allem eins: Regen! Nicht wirklich unangenehm da die Temperaturen trotzdem bei angenehmen 20 Grad liegen, allerdings dürfte ab und an doch mal die Sonne scheinen.

Vor drei Tagen habe ich die Gunst der untätigen Stunde genutzt um mich mit dem Auto auf eine von Teneriffas höchste Erhebungen zu machen (1020m, Cruz del Carmen) in der Hoffnung das die trübe Wolkenmasse oberhalb von 100 Höhenmetern mal einen Abgang macht. Dem war allerdings nicht so sodass auf dem Gipfel und auf dem Weg dahin die Sichtweiten bei unter 20 Meter lagen. Spannend dennoch, da man sich über eine enge Serpentinenstraße in Richtung Bergspitze durch urwaldähnliche Wälder schlängeln musste (Der Wald überragt die Straße komplett). Auf der anderen Seite ging es dann ähnlich wieder bergab, allerdings mit weniger Wald, dafür sucht sich die Straße dann abwechselnd durch enge Schluchten und auf Kämmen den Weg ins Tal. Zwischenzeitlich konnte man an einem Aussichtspunkt nach West und Ost durch grüne Täler auf das strahlend blaue Meer blicken. Hammer!

Mein Ziel an diesem Tag lag im Übrigen an der Nordküste wo sich dem Netz folgend noch einige Surfspots verstecken sollen was sich auch als richtig erwies. Die Küstenstraße verläuft dort oben zwischen den letzten drei kleineren Ortschaften direkt am Meer um dann immer enger, schmaler und unwegsamer zu werden. Höchste Zeit umzudrehen solange es noch geht.

Als Homebase habe ich nach wie vor Punta del Hidalgo weil es hier meinen bisherigen Recherchen folgend surftechnisch am besten aussieht und auch die sonstigen Gegebenheiten ganz angenehm sind. Ich „campe“ zwar nicht in der Natur aber das ist hier so oder so relativ schwer möglich denke ich.

Vorgestern hat mich mein zeitweise aktiver Entdeckergeist wieder in’s Auto gezerrt, diesmal nicht in Richtung Norden sondern gen Süden. Zum einen um sich dort mal ein wenig umzusehen und zum anderen da es mit Blick in diese Richtung doch eher nach Sonne und gutem Wetter aussah als hier.

Ab auf die Autobahn Norte, Richtung Puerto de la Cruz wo ich mich allerdings lediglich zu einem kleiner Sightseeingtour via Auto überwinden konnte, zu voll und hektisch. Ein paar Kilometer weiter südlich wo die Autobahn dann wieder Geschichte ist wurde das Wetter dann tatsächlich mehr und mehr sommerlich bis ich schließlich einen schönen Strand fand (Socorro) wo es sich durchaus bei entsprechenden Gegebenheiten surfen lässt. Die waren zwar nicht gegeben aber das Wetter lud dann doch zu einem entspannten Tag am Strand ein.

226 (19.02.2015) Sturm & Gewitter. Das Wetter leistet sich momentan einiges. Nach einem viel zu sommerlichen Januar scheint mich nun doch erstmals eine richtige Schlechtwetterfront eingeholt zu haben. In Marokko scheint es geschneit zu haben, auf den Balearen gingen Hagelschauer nieder, da darf man auch auf den Kanaren erwarten, dass man etwas geboten bekommt. Die Temperaturen haben sich auf 11-15 Grad abgekühlt und es regnet mit kleineren Pausen über den ganzen Tag verteilt. Zudem peitscht der Wind, der ab und an in sehr hohe Sphären vorstößt, das Meer immer heftiger in Richtung Küste. Das bringt zwar an den Klippen und Kaimauern ein schönes Schauspiel mit sich, allerdings hat sich das Thema Surf für die nächsten Tage erst einmal erledigt. Lediglich für Sonntag sagt der Forecast gute Bedingungen voraus, ob das dann aber tatsächlich etwas wird sei dahin gestellt. Lassen wir uns überraschen. Wenigstens die Temperaturen versprechen in den nächsten Tagen wieder gen 20 Grad zu wandern bei bis zu 10 Sonnenstunden. Das hört sich so an als könnte man damit arbeiten. Wir werden sehen. Bis dahin verbringe ich die Tage mit wenig Aktivität, den täglichen Gang in ein Café mal ausgeklammert.

234 (27.02.2016) Fahrvergnügen. Tenerife zeigt sich wieder von seiner schönsten Seite, und die ist außerordentlich ansprechend. In regelmäßigen Abständen bemüht sich die Sonne um angenehme Temperaturen und das Meer erfreut mich jeden Tag auf’s Neue mit guten bis sehr guten Surfbedingungen. Natürlich ist nicht alles immer das Gelbe vom Ei aber zu mindestens einem Surf pro Tag reicht es immer!

Darüber hinaus hat mich das Leben wie so oft mit unglaublich liebenswerten Menschen zusammengeführt! In Persona spreche ich dabei über Tinae, Sam und Martin die ich im Laufe der letzten Tage kennenlernen durfte. Einige gemeinsame Surfs vor der Haustür bzw. in Socorro, viel zu viel gutes Essen und überhaupt viel tolle gemeinsame Zeit lassen im Rückblick nach meiner heutigen Abreise eine Rückkehr mehr als wahrscheinlich sein. Wenn ich ehrlich sein soll ist dies fest eingeplant, neben vielen Ecken die ich auf Tenerife noch nicht gesehen, vielen Spots die noch besurft werden wollen sind es vor allem die Menschen die einen an Orte zurückkehren lassen. Danke!

Wie ihr meiner Niederschrift entnehmen könnt bin ich auf der Weiterreise, am morgigen Sonntag werde ich mich nach Fuerteventura übersetzen lassen, um mich dort ein wenig umzusehen, und, viel wichtiger, ein paar tolle Tage mit Dennis und Mareike (mit denen ich in Nordspanien mit Niklas unterwegs war) zu verbringen. Eine Woche später geht es dann allerdings schon weiter nach Gran Canaria um Mirjam (man erinnere sich an eine tolle Zeit in Ericeira/Peniche) und Anhang einen kleinen Besuch abzustatten. Ich betreibe in nächster Zeit dementsprechend das klassische Inselhopping. Da freut sich ganz besonders der Geldbeutel…

Außerdem möchte ich an dieser Stelle ein kurzes Zwischenfazit Teneriffa betreffend abgeben, für all jene die sich genötigt fühlen dem Nichtstun oder wenigstens dem Urlaub zu frönen sei eine Reise auf diese tolle Insel an’s Herz gelegt! Unfassbar abwechslungsreich was die Natur anbelangt (besonders der Norden, im Süden den ich bisher gemieden habe soll es auch die klassischen spanischen Bauboomsünden im großen Stil geben), tolle Wellen, aber auch für Nichtsurfer sehr spannend, egal ob man nun der sportliche Typ ist (Windsurfen, Mountainbiken, Wandern, Radfahren o.ä.) oder einfach bei geilem Wetter am Strand abhartzen möchte… in meinen Augen nur empfehlenswert!

(Up: Es fehlen noch ein paar Fotos von unserem letzten Surf wo Sam so frei war sich die Kamera vor die Augen zu halten, vielen dank! Die reiche ich jedenfalls noch nach oder setze sie im nächsten Eintrag mit dazu…)

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