Logbucheintrag 186-246

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[Arrifana-Monchique, 23.11.-07.12.2023] Lets Surf again. Die meiste Zeit halten wir uns aufm Land auf. Zwischendurch muss man dann aber doch mal wieder raus um dem Surf zu frönen. Der eine oder andere kleine Swell lädt zu ein- oder mehrtägigen Touren an die Westküste ein. Neben dem bekannten Spot Arrifana welcher seit den ersten Herbststürmen wieder „a la bonneur“ läuft, sind wir an weiteren Ecken unterwegs, welche aus datenschutzrechtlichen Gründen unbenannt bleiben müssen. Der Surf jedenfalls ist in fast allen Fällen eine glatte Eins gewesen. Neben der Tatsache dass ich mich langsam aber sicher wieder gut in den Sport einfinde macht der gemeinsame Surf mit Niklas einfach überragend viel Spaß! Insbesondere nachdem er sich dann doch mal einen neuen Neo gegönnt hat und nicht nach spätestens einer Stunde ins Kältekoma fällt.

Landleben. Entspannung. Wir suchen (und finden) fast täglich ein neues Projekt dessen wir uns annehmen können. Neben der schrittweisen Veränderung rund um das Haus (Mauern & Co), gibt es in Sachen Holz auch immer etwas zu tun. Da nunmehr die Winterzeit angebrochen ist und mit ihr jede Menge Regen und einstellige nächtliche Temperaturen, heißt es die Holzbeschaffung nicht abreißen lassen, damit der tolle Holzofen, welcher wie beschrieben von uns installiert wurde, immer fleißig gestocht werden kann. Abends wird es im Haus dann gemütlich warm und es lässt sich hervorragend aushalten.

[Arrifana, 08.-10.12.2023] Die Boys sind da. Irgendwo im Süden auf ihrem Camping. Bzw. sie kommen an beizeiten. Zeit für uns die engen Berghänge zu verlassen (nach einem letzten schweisstreibenden Projekt) und uns dem Atlantik zuzuwenden. Auf dem zur Zeit ein saftiger Swell sein Unwesen treibt. Die Westküste, beispielsweise Arrifana oder auch Amado sehen atemberaubend aus, allerdings für unsereins, insbesondere mich, doch deutlich zu groß.

[Südküste, 11.-14.12.2023] Die Surfmotivation ist in jedem Fall vorhanden! Ingrina wird auf den ersten Metern angesurft. Mutig, bei stabilen Bedingungen und ohne Paddelpower sieht es von Außerhalb bei den Neuzugängen zumeinst mehr nach Kampf und Krampf als nach Spaß aus.

Die kommenden Tage, meine letzten portugisischen in diesem Jahr, verbringen Niklas und ich zumeist im Hinterland von Barranco/Ingrina und treffen uns tagsüber mit dem Rest der Crew für einen Surf. Mal an der Südküste, mal an der wilden Westküste.

Ein kleiner Ausflug meinerseits in Richtung Lagos endet in einem wilden Nebelfeld mit Sichtweiten unter 5 Metern. Surfen unter besonderen Bedingungen!

[Belgien, 15.-31.12.2023] Ab in die Heimat. Flugzeuge machen es möglich. Ein Verkehrsmittel welches ich in den letzten Jahren aus Umweltgründen größtenteils den Rücken zugekehrt habe kommt dann doch noch einmal für mich zum Einsatz. Entspannt in 3 Stunden von Faro nach Eindhoven. Besser geht es kaum.

Ich habe die große Freude (Krankheit mal ausgeklammert), mehr als zwei Wochen mit meiner Familie verbringen zu dürfen, zwischenzeitlich in fast vollständiger Besetzung. Neben sehr entspannten Weihnachts- und Feiertagen mit viel Familienzeit bin ich wechselweise mit Papa und Jonas auf Fussballreisen, mal in der Moderne (KAS Eupen), mal in der Vergangenheit (Union St. Gilloise).

[Südküste, 01.-12.01.2024] Back in Portugal. Nach zwei tollen, aber wettertechnisch gewöhnungsbedürftigen Wochen genieße ich die sommerlichen Temperaturen und den Sonnenschein Anfang Januar sehr! Ich starte mit einem entspannten Strandtag am Ingrina und einem kurzen Anangeln an den Höhlen in das neue Jahr bevor es einen Tag später wieder aufs Brett und damit ins Wasser geht. Erstmal in dieser Saison in Castelejo. Kann man machen!

Am dritten des noch frischen Jahres wartet gleich das nächste Highlight auf mich. Niko aus Norwegen und sein Freund Lukan geben sich einen Tag die Ehre. Auf dem Weg nach Marokko haben sie es glücklicherweise einrichten können hier bei mir einen kleinen Zwischenstopp einzulegen. Das verschafft uns die Möglichkeit ein wenig Zeit miteinander zu bringen. Schön das ihr hier gewesen seid!

Abreisezeit. Die meisten der Herrschaften sind wieder im kalten Deutschland unterwegs, lediglich Louis und Felix haben die Gunst der Stunde genutzt und ungefragt ihren Urlaub um eine Woche verlängert, weshalb ich mein rollendes Zuhause temporär mit Herr Heemann teile. Wir verbringen zusammen mit Felix und Niklas eine muntere Woche. Surfen, wandern und Angeln steht unter anderem auf dem Programm, nebenbei frönen wir intensiv dem Kaffeekonsum und testen das eine oder andere Gericht in portugisischen Lokalitäten.

[Hier und da, 13.-19.01.2024] Es ist wieder soweit. Gestartet bin ich letztes Jahr mehr oder weniger mit unserem alljährlichen Angeltrip (in Schweden). Und schon steht der nächste vor der Tür. In diesem Jahr haben wir uns für den frühen Lachs entschieden. Außerdem, für Niklas und mich, mit wenig Anreisekosten verbunden. Mit dabei ist selbstredend Marius, der little Corvin mit im Gepäck hat. Für beide eine wohlverdiente Lebensauszeit mit garantierter Sonnengarantie. Sollte man meinen. Es kam allerdings anders. Dank anhaltendem Südwind blieb die gesamte Woche (abgesehen von der letzten Nacht) zwar überdurchschnittlich warm, dafür regnete es alle Nase lang. Dies tat unserem Spaß aber wenig bis keinen Abbruch, denn auch so durchlebten wir eine fantastische Woche!

Neben einigen neuen Orten die wir entdecken konnten und vieler schöner Stunden zusammen waren wir auch, zumindest in den ersten Tagen, an der Route sehr erfolgreich. Geradezu sensationell war unsere Ausbeute an bisher noch nie geangeltem Fisch!

Eine rundum tolle Woche!

[20.-23.01.2024, Südküste] Nach meinem Taxidienst nach Faro und der damit einhergehenden Erkundungs- und Enddeckungstour Rund um Faro ging es für mich zurück in Richtung Südwestspitze Portugals. Zurzeit verbringe ich hier eine entspannte Zeit mit Kai Uwe, Tara und allen dazugehörigen Hunden. Pünktlich mit der Abreise der Hamburger Fraktion hat sich das Wetter gewandelt und es herrscht wieder eitel Sonnenschein. Einzig Surfen ist zur Zeit zumindest hier nicht möglich, da es richtig schiebt! Mal schauen was die nächsten Tage noch bringen.

Anmerkung: Der vorliegende Logbucheintrag entspricht einer losen gedanklichen Zusammenfassung, da ich seit Anfang Dezember meinen Laptop eingemottet hatte und darüber hinaus wenig mit meiner Kamera unterwegs war. Ich übernehme daher keine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Aufzeichnung. Ist aber auch nicht nötig. Schüsseng.

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