[Südküste, 24.-31.01.2024] Barranco Classics. Wir schlängeln uns zwischen Zünzlern, den besten Pfannkuchen der Welt, Hundeerziehungsmaßnahmen und vielen Surfsessions durch die mal längeren, mal kürzeren Tage. Was nie zu kurz kommt, ist die frühlingshafte Sommerbräune die sich dank sommerlicher Temperaturen anbiedert. Unsere kleine Reise- bzw. Standgruppe wird mal kleiner, mal größer. Nebenbei gibt es Wintersurfbedingungen in Reinform. Die Westküste scheppert, die Südküste gleicht immer mal wieder einem Paradies.


















































[Monchique, 01.-12.02.2024] Next Stop. Gebirge. Aprilwetter. Insbesondere die Regengüsse sind bemerkenswert. Die Hasselei natürlich auch. Spannend und am Ende mehr als gut! Wenn auch ziemlich schlammig in weiten Teilen.































































[Fala Figo, 13.-18.02.2024] Beim Rausfahren ist und bleibt es spannend, aber der geübte Offroader bekommt das am Ende dann doch wesentlich entspannter abmoderiert als man Anfangs vermuten konnte. Wir begeben uns einen guten Meter näher an die Küstenlinie um mal wieder auf’s Board zu kommen. Wenngleich das nicht das Hauptaugenmerk der Aktion ist. House- und Dogsitting zum einen, Hochbettbau zum Anderen. Am Ende sind alle Beteiligten und Profiteure mehr als zufrieden. Es läuft.












[Barranco, 19.-24.02.2024] Ein letzter Blick ins Tal der Ruhe und Abgeschiedenheit. Ein letztes Mal nur sich selbst hören. Ein letztes Mal Organgen frisch vom Baum. Obgleich ich noch über einen Monat unterwegs sein werde beginnt die Abschiedstour. Ein letztes Teilchen im Lidl, eine letzte überragende Session am Barranco. Ein letztes Mal die besten Pfannkuchen der Welt verdrücken. Die Algarve verabschiedet sich wie sie mich im Oktober begrüßt hat. Mit Regen wie aus Eimern.



































[Sintra, 25.02.2024] Taxidienst Benjamin. Niklas & Zubehör werden verladen und wir begeben uns wie in grauer Vorzeit mal wieder zu Zweit auf die Landstraßen. Roadtripping vom allerfeinsten. Ausschließlich in Gebiete welche wir bisher nur vom Hörensagen kannten.
Nachdem wir uns durch die nördlichen Teile der Algarve gekämpft haben geht es auf ein Toasta Mista nach Sines. mäßig lohnenswert, weshalb wir uns alsbald wieder auf den Weg machen gen Azenhas do Mar, wo wir einige Güter abladen bevor wir nach Sintra fahren.
Von dort aus geht es am späten Nachmittag mit der U-Bahn in den Lissabonner Stadtteil Benfica. Wir wollen uns den gleichnamigen Fussballverein (Benfica Lissabon) im Ligaspiel gegen Portimao anschauen. Premiere für uns beide, erstmals sehen wir Erstligafussball in Portugal. Vor 58000 Zuschauern schlägt am Ende der Meisterschaftsanwärter Lissabon wenig überraschend den Abstiegskandidaten Portimorense mit 4:0. Was bleibt am Ende? Ein interessantes Stadionerlebnis der anderen Art. Ehrlicherweise hatten wir uns insbesondere was die Stimmung auf den Rängen angeht deutlich mehr erwartet. Popcorn und Fussball passt aus unserer Sicht irgendwie nicht so recht zusammen.
Am nächsten Tag (26.2.) haben wir uns die Erkundung Sintras und der angrenzenden Hügel mit ihren Schlössern, Herrenhäusern, Burgen und ausgedehnten Parkanlagen vorgenommen. Nach 8 Stunden wandern, klettern, staunen und begeistern kommen wir vollkommen am Ende wieder in unserem fahrbaren Haus an. Auch in der Nachbetrachtung bleibt es ein außergewöhnlicher Tagesausflug in Welten welche nicht von diesem Planeten zu sein scheinen. Geschichtlicher Reichtum, durchchorestrierte Natur, echte Natur, beeindruckende Bauwerke und natürlich viel zu viele Touristen.
















































































































































































[Azenhas do Mar, 26.-28.02.2024] Sturm, Sturm, Sturm. Es lässt einfach nicht mehr nach. Dankenswerterweise haben wir uns zwei Nächte hinter einem vernünftigen Windschutz am Rande der Klippen verstecken können. 50 Meter entfernt klatschen 5-6 Meter Brecher auf die Steilküste. Ein absolutes Specktakel. Inzwischen hat sich die Lage zumindest temporär beruhigt, das nächste Sturmtief kündigt sich aber bereits an. Ich bin nach wie vor von der sehr differenten Schönheit der Küstenlinie im Vergleich zur Algarve beeindruckt. Die Küstenörtchen gleichen an vielen Stellen einem Träumchen, was insbesondere daran liegt das sich hier seit Jahrhunderten das Geld tummelt. Und natürlich am natürlichen Charme von weiss-blauen Streinhäusern die sich gemeinsam an der rauen Küste zu einladenden Gesamtkompositionen zusammenfinden.














































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