Logbucheintrag 284-314

Published by

on

[Peniche, 29.02-31.03.2024] La grande finale. Anfang März ging es für Niklas und mich weiter gen Peniche, nachdem mehr oder weniger spontan die Zelte in Azenhas do Mar abgebrochen wurden. Ich hätte mich so oder so Richtung Norden aufgemacht um dem beginnenden WSL-Peniche beizuwohnen welches am 6.März starten sollte. Niklas hingegen hatte ursprünglich einen anderen Zeitplan, nahm die sich bietende Möglichkeit dann aber dankend an und verblieb bei mir im Bus.

In Peniche, bzw. Rund um Peniche, konnten wir uns von Beginn an über einen überdurchschnittlich guten und quasi jeden Tag mehr als befriedigenden Surf freuen.

Nebenbei gab es im Vorlauf des Eventstarts am Freesurftag eine echte Show bei Supertubos zu bewundern, bevor es dann pünktlich am 6.März offiziell startete. Zumindest einen Tag bekamen wir zu Beginn bei guten Bedingungen einiges an Schnitzereien geboten, bevor die kommenden Tage dann am Hauptspot aufgrund schlechter Bedingungen nicht mehr weiter ging. Am Ausweichspot Mole Este war zumindest zeitweise ein guter Surf möglich bevor das Organisationskomitee den weiteren Turnierverlauf pausieren ließ um auf bessere Wellen zu warten.

Das nutzten wir zu tagelangem Surf bei besten Bedingungen (überall außer an Supertubos ging die Lutzi!), einfach nur geil!

Das große Finale gab es für die Profis dann aber doch noch, kurz vor Toreschluss wartete Supertubos noch einmal mit besten Bedingungen auf, was den tausenden Zuschauern und Profis auf dem Wasser einen fantastischen Finalday bescherte!

Im Anschluss löste sich unsere fünfköpfige Reisegruppe dann wieder in ihre Bestandteile auf, die Locals Johann und Eva flüchteten auf die Azoren und für Niklas ging es zurück an die Algarve, sodass nunmehr nur noch Kai und ich die Gegend unsicher machen.

Zum aktuellen Zeitpunkt (20.3.) rückt der unvermeidbare Absprung Richtung Deutschland leider immer näher, spätestens am 25.3. werde ich hier wohl meine Zelte abbrechen um entspannt wieder nach Hause zu fahren wo Anfang April das geregelte Arbeitsleben wieder seinen Anfang nehmen wird.

Bis dahin verbleibt mir allerdings noch der eine oder andere gute Surf bei sommerlichen Bedingungen, ein tolles Ende meiner fast einjährigen Reise.

In dem Sinne, vielen Dank fürs Lesen! Bis zur nächsten längeren Reise.

Benjamin

Ein Nachtrag: Ostern in Deutschland. Regen, 10 Grad und die Aussicht die Tage wieder als Schreiner aktiv zu sein. Die ersteren beiden Tatsachen lassen wenig Grund zur Freude, auf meine lieben KollegInnen und meine Freunde daheim freue ich mich aber sehr.

Meine Rückreise verlief in vier Etappen ereignisreich und nicht überall befriedigend (unverschuldeter Unfall). Neben einem Stopp in Spanien bei Salamanca verschlug es mich wie gewohnt nach Messanges an der französischen Atlantikküste. Darüber hatte ich mich diesmal für einen Schlenker über Verdun (Übernachtung), Luxemburg und dem schönen Trier entschieden was meine Südeuropareise am Ende wieder an dessen Beginn führte. Adios und bis zum nächsten Mal.

Hinterlasse einen Kommentar

Previous Post